GHK-Cu (Glycyl-Histidyl-Lysin-Kupfer)
GHK-Cu ist ein kleines Peptid aus drei Aminosäuren, das an Kupfer gebunden ist; es kommt im menschlichen Blut vor, und mit dem Alter nimmt seine Menge ab. Es wird als Signal für die Erneuerung von Haut und Gewebe untersucht: Kollagenbildung, Gefäßwachstum und Verringerung von Entzündungen.
Gly-His-Lys + Cu²⁺-Chelat. ~341 Da. Entdeckt 1973. Enthalten in Plasma, Speichel, Urin. Spiegel: 200→80 ng/ml (Alter 20→60 Jahre).
Universelles regeneratives Signalpeptid. Reguliert die Expression von über 4000 Genen (31.2% des menschlichen Genoms). ↑Kollagen I/III, Elastin, GAG. ↑Angiogenese (↑VEGF). ↑Neurogenese (↑NGF). ↑SOD (Antioxidans). Klinische Kosmetikdaten: ↓Falten -55.8% Volumen, -32.8% Tiefe.
Aktiviert TGF-β- + Fibronektinrezeptoren → ↑Matrixgene. Cu²⁺ = Kofaktor: Lysyloxidase (Kollagenvernetzung) + SOD (Antioxidans) + Tyrosinase (Pigmentierung). ↓TNF, ↓IL-6, ↓NF-κB → entzündungshemmende Wirkung.
In Studien wurden systemisch 1-2 mg SC 2-3 ×/Woche verwendet; topisch – 2-5% (Kosmetik) oder 1-3 ppm (professionell).
Stufe C-D Tierversuche. Die Effekte wurden an Tieren gezeigt. Die Übertragbarkeit auf den Menschen ist nicht belegt. keine RCT. Kosmetische klinische Tests.
⚠️ Keine klinischen RCT auf Level A. Kosmetische Tests = keine pharmazeutischen RCT. Research only (systemisch).
Forschungspeptide sind Laborreagenzien (Research Use Only). Sie sind keine Arzneimittel und nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier bestimmt.