Cortexin ist ein russisches Präparat aus Peptiden der Großhirnrinde von Tieren. Es wird bei Schlaganfall, Kopfverletzungen und in der Kinderneurologie als Mittel zum Schutz der Nervenzellen untersucht.
Polypeptidkomplex aus der Großhirnrinde von Rindern/Schweinen. Enthält Neuropeptide <10 kDa. 10 mg/Durchstechflasche zur IM-Verabreichung. Zugelassen in Russland und den GUS-Staaten.
Neuroprotektivum mit klinischen Daten beim akuten ischämischen Schlaganfall (3 RCTs in russischen Zentren), SHT und in der Kinderneurologie (Zerebralparese, Entwicklungsverzögerungen, Epilepsie). Stellt das neuronale Gleichgewicht hemmender/erregender Neurotransmitter wieder her.
↑BDNF, NGF → Neuroplastizität. ↑GABA/Glutamat-Gleichgewicht → ↓neuronale Erregung bei Epilepsie. ↑antioxidative Enzyme (SOD, Katalase) → ↓oxidativer Stress im Gehirn. ↑Dopamin und Serotonin im Kortex.
In Studien wurden 10 mg IM 1 ×/Tag (Erwachsene) bzw. 0.5 mg/kg (Kinder) über 10 Tage verwendet; ein Wiederholungskurs — nach 3-6 Monaten. Die Lösung wurde mit bakteriostatischem Wasser (1-2 ml) zubereitet.
Stufe A Klinische Studien am Menschen. Es liegen randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) vor, oder die Substanz ist von einer Zulassungsbehörde zugelassen. Die zuverlässigste Stufe. 3 RCTs beim Schlaganfall. Zugelassen in Russland/GUS.
⚠️ Nur IM-Verabreichung. Viele Daten stammen aus russischen Zentren und entsprechen nicht immer dem westlichen GCP-Standard. Verschreibungspflichtiges Präparat.
Forschungspeptide sind Laborreagenzien (Research Use Only). Sie sind keine Arzneimittel und nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier bestimmt.